Ein Wochenende geht vorbei

Nun ist es wieder so weit, aufgrund von Wochenendarbeit nur ein kurzes Wochenende, aber den einzigen freien Tag gut genutzt.

Es war mal wieder an der Zeit, Rum- bzw. Calvadoskugeln zu machen. Wieder mal ganz lecker. Da ich nicht so der Fan von Schokostreuseln bin mache ich die immer mit gehackten Nüssen oder gehackten Pistazien.

Natürlich sind es nicht nur 3 Stück 😉 Haselnusskrokant (links oben), gehackte Mandeln (oben rechts) und gehackte Pistazien (unten rechts)

Aber vorweg natürlich erstmal die Hauptmahlzeit, den Nachtisch gab es später. Ich habe mir ein Rezept besorgt für eine angebliche KFC-Würze. Nun ja, da habe ich ja schon viele Rezepte gesehen und ausprobiert. Aber dieses Rezept war mal was exotisches mit Senfpulver und Ingwerpulver. OK, einfach mal ausprobieren.

Normalerweise soll man Buttermilch mit 2 Eiern mischen und das Hähnchenfleisch darin mindestens eine Stunde marinieren. Mangels Hähnchenfleisch habe ich einfach mal Schweinefilet genommen und mangels Buttermilch und wegen Lactoseintoleranz in der Familie nahm ich Mandelmilch, und da ich mich vertan habe, habe ich die Würzmischung bereits in die Marinade hinein gegeben, obwohl diese erst zur Panade kommt.

Zum Glück habe ich von Anfang an bereits 2 Portionen gemacht. Als nächsten Schritt wird nun die Gewürzmischung mit Mehl vermengt und als Panade für die eingeweichten Fleischstücke verwendet. Anschließend in der Friteuse bei 170°C ausbacken und was soll ich sagen? Die Ähnlichkeit ist verblüffend, aber beim nächsten mal verwende ich Chili anstelle von weißem Pfeffer, der Panade fehlte in meinen Augen etwas bumms.

Im großen und Ganzen war es sehr lecker und das Rezept mache ich wieder und dann mit Hähnchenfleisch und Buttermilch (Lactosefrei). Ich empfehle dazu Reis nach türkischer Art (ich nenne das einfach mal so).

Reis nach türkischer Art:

Es ist nicht wirklich türkisch, aber beim Türken meiner Wahl esse ich diese Art Reis sehr gerne, komme aber nur schwer an die Originalzutaten heran, so habe ich mir ein Rezept überlegt, welches genauso schmeckt mit Kritharaki (Nudeln) und einfachem Risotto-Reis.

75 Gramm Risotto werden in einer Schale gegeben, und mit sehr versalzenem Wasser bedeckt (Sieb bereit halten). Zwei EL voll Nudeln werden in einer WOK-Pfanne in Margarine oder Butter (schmeckt am Besten, bloß kein Öl nehmen) angeschwitzt bis sie leicht angebräunt sind. Jetzt den Risotto in das Sieb geben und gut abspülen. Anschließend komplett in die Pfanne geben, ganz kurz mit anrösten und etwas Wasser zugeben. Einen halben TL Salz zugeben und immer darauf achten, das Wasser in der Pfanne ist, aber nicht zu viel. Der Reis dauert zwischen 20 und 25 Minuten, einfach zwischendurch probieren, ob die Bissfestigkeit in Ordnung ist. Das Wasser auf sehr geringer Stufe verkochen lassen. Die Reismenge reicht für 2-3 Personen als Beilage und benötigt vom Geschmack her auch keine Sauce. Aber das kann jeder für sich selber entscheiden.

Ein leckeres Vollkornbrot

Für das Abendessen noch ein leckeres Vollkornbrot (Weizen und Dinkel) mit Tomate und Zwiebel, ein Traum.

Sehr gehaltvoll mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Leinsamen

Das ist ein ganz einfach zu erstellendes Vollkornbrot, das Ihr unbedingt mal mit Kindern machen solltet, weil es eben so einfach ist.

500ml Wasser in eine Schüssel geben, einen Hefewürfel reinbröseln und mit der Gabel verrühren, anschließend 500g Vollkornmehl (Weizen, Roggen, Dinkel, etc.) dazu geben, 1 1/2 TL Salz und 5 EL Balsamico-Essig oder Brottrunk dazu geben. Mit dem Handmixer gut verrühren (Knethaken). Jetzt zu gleichen Teilen (je 50g) Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Leinsamen, sowie 2 EL Chiasamen dazugeben und wieder mit den Knethaken verrühren.

Im aktuellen Brot habe ich noch ein paar getrocknete Tomaten klein geschnitten und mit Röstzwiebeln dazu gefügt und wieder verrührt.

Das Brot in zwei 20cm Brotbackformen geben und evtl noch mit Sesam bestreuen. Theoretisch muss das Brot nicht gehen, ich lasse es aber ca. 1/2 Stunde abgedeckt stehen, meistens geht der Teig dann etwas hoch. In den mit 180°C vorgeheizten Ofen schieben und 70 Minuten backen. Das Brot sofort aus den Formen nehmen und zum abkühlen auf ein Gitter stellen. Übrigens, die erste noch heiße Scheibe mit gesalzener Butter schmeckt noch am besten.

Demnächst gebe ich Euch noch ein Rezept für ein Low-Carb-Eiweißbrot mit auf dem Weg.

Djuvec-Reis

Und hier kommt auch schon das erste Rezept für Euch. Ich bin gerade dabei das für meine Liebsten zu kochen.

Zutatenliste für Djuvec-Reis

Nehmt Euch eine große Pfanne (32cm und hoch) für die Zubereitung

Zwiebeln klein Schneiden
Knoblauch klein hacken und etwas pressen oder mit der Knoblauchpresse pressen
Beides mit dem Olivenöl in die Pfanne geben und andünsten
Jetzt die Tomatenstücke, Ayvar, Gemüsebrühe und Wasser hinzufügen
Mit den Gewürzen abschmecken (evtl. etwas mehr oder weniger, je nach Geschmack)
Jetzt die Erbsen/den Mais und die Paprikaschote hinzufügen, gut umrühren und ca. 20-25 Minuten köcheln lassen
Viele machen den Reis schon mit rein, ich koche den Reis aber separat
Meiner Meinung nach wird es sonst zu pampig.

So schmeckt es frischer 😉

Reis auf den Teller geben, mit Djuvecsoße übergießen, frische Petersilie drüber geben und genießen.

Wünsche Euch einen guten Appetit