5 Jahre Nichtraucher

Genau am 14.05.2014 um 22:00 Uhr war es soweit.
Ich habe die letzte Zigarette in meinem Leben geraucht.

Ich möchte hier ein wenig von meinen Erfahrungen berichten.

Den Gedanken hatte ich schon lange, mit dem Rauchen aufzuhören, allerdings habe ich nie irgendwelche ernsthaften Versuche gestartet. Erst als ich bei einem geschätzten Zigarettenkonsum von über 30 am Tag und vielen Hustenanfällen angekommen war musste etwas geschehen. Jahrelang hatte ich die ziemlich billigen Filterzigarren geraucht bis meine Umgebung mir mitteilte, dass ich diese in deren Gegenwart nicht mehr rauchen solle, da sie zu sehr stinken würden. Ich möchte hier keine Personen nennen.

Ab dann habe ich mir wieder normale Filterzigaretten gekauft, die zum einen wesentlich teurer waren, wesentlich schneller weggeraucht waren und zum anderen dafür gesorgt haben, dass ich immer mehr gehustet habe. Diese Probleme hatte ich mit den „Zigarren“ nicht gehabt, vielleicht lag es an dem weißen Papier oder die waren mehr pafümiert (mehr Giftstoffe). Evtl. muss ich sogar dankbar sein, dass ich diese jetzt rauchen „musste“. Nun ja, alles in allem war mein Gesundheitszustand wohl eher bedenklich.

Ich hatte mal bei Einem Seminar – Nichtraucher in 5 Stunden – teilgenommen. Ich denke, zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht soweit. Leider hat es nicht geklappt. Und leider hatte ich auch noch Zigaretten gehabt, was auch ein Fehler war.

Aber ich muss sagen, dieses Seminar hat mir im Endeffekt trotzdem geholfen. Dieses Konzept – Nichtraucher in 5 Stunden“ wurde von
Dr.Stefan Frädrich entwickelt. Der Name ist Programm.

Man muss nicht unbedingt an einem Seminar teilnehmen, was zugegeben mit 199,-€ recht teuer ist, aber letztendlich tausende von Euros einspart, also trotzdem ein Schnäppchen. Aber es geht auch über DVD’s und CD’s

Ich habe sogar noch eine Erinnerung an das Seminar, den inneren Schweinehund „Günter

Einen Screenshot von meiner Nichtraucher-Software konnte ich leider erst später machen, sodas dort nicht genau 5 Jahre steht sondern eine etwas spätere Zeit (Spätschicht bis nach 22:00 Uhr).

Geschafft …

Wie bin ich nun damit umgegangen?

Am meisten hat man ja Angst, es würden unerträgliche Entzugserscheinungen entstehen, ich muss allerdings sagen, dass diese nicht so hervorstachen. Viel schlimmer war das Gefühl der Gewohnheit. Aufstehen – KKK – Kaffee, Kippe, Ka…. :-D, Frühstück – Kippe, Kaffee – Kippe, Aus dem Haus gehen – Kippe, aus dem Auto steigen – kippe, Auf der Arbeit einstempeln – Kippe, Maschine anmachen – Kippe. Gewohnheiten gab es genug, und die galt es zu überlisten, quasi Günter den inneren Schweinehund zum Freund machen. Günter der innere Schweinehund hängt auch heute noch über meiner Tastatur und erinnert mich daran, dass man den inneren Schweinehund manchmal einfach überlisten muss. Es war für mich erschreckend, wieviel Zeit ich auf einmal hatte. Um freie Zeit zu überbrücken (z.B. Laufzeit der Maschinen) hatte ich mir sonst eine angesteckt. Da das jetzt nicht mehr war, wusste ich manchmal nicht, wohin mit meinen Fingern. Meine Gedanken fingen dann immer damit an, dass ich mir sagte. „Jetzt würde ich normalerweise eine rauchen….“ und endeten mit: „…aber zum Glück brauche ich das nicht mehr.“ Nach kurzer Zeit waren diese Gefühle aber auch weg und ich brauchte mich darauf nicht mehr zu konzentrieren.

Viele Leute denken auch, man würde zunehmen, weil man sich eine „Ersatzdroge“ in Form von z.B. Schokolade einvernehmen würde. Das war jetzt bei mir nicht der Fall. In der Zeit habe ich nicht zugenommen, weil ich keine Ersatzdroge benötigte. Ich habe nicht mehr, aber auch nicht weniger Süssigkeiten gegessen.

Nach ein paar wenigen Wochen konnte ich auch viel besser riechen. Zu meinem Leidwesen rieche ich seitdem auch die Raucher. Ohne jemanden anzugreifen möchte ich hier erwähnen, dass manch ein Raucher schon sehr unangenehm riechen kann. Erstaunlicherweise nicht alle. Ich weiß nicht, wo bei den einzelnen Personen der Unterschied liegt.

Bis heute habe ich es nicht bereut, zum Nichtraucher geworden zu sein und ich kann es nur jedem empfehlen, es mir und vielen anderen nachzumachen. Ich selber habe fast 10000,-€ gespart an Rauchwerk. Nun ja, nicht wirklich gespart, aber in gesündere Sachen investiert wie z.B. mehr Bio-Artikel, weniger Quälfleisch und hier und da meiner Familie und mir auch mal was gegönnt. Alles in allem steigert Ihr damit Eure Gesundheit und Eure finanziellen Möglichkeiten. Ich kann nur appellieren, mit dem Rauchen aufzuhören. Ihr fühlt Euch fitter, seid Leistungsfähiger und Ihr riecht auch besser. Es gibt auch viele andere Konzepte, die ich zum Glück nicht testen musste, aber die sicher auch gut sind. Gut sollen z.B. die Bücher von Allen Carr sein.

Es würde mich freuen, hier mal ein paar Kommentare zu lesen, die nicht von irgendwelchen Spambots sind. Kommentare muss ich erst frei schalten und Spam wird sofort erkannt und in Quarantäne verschoben für mich zur Überprüfung, das hält die Homepage sauber.

Ich wünsche Euch alles Gute für die Zukunft und hoffe, Ihr seid auch Nichtraucher in 5 Stunden.

Guter Lohn für Alle

Schau auch mal auf empfohlen.de

Mein Kollege hat mir mal einen Denkanstoß verpasst, den ich hier mal näher erläutern möchte.

Das Löhne ungerecht verteilt werden wissen wir ja nicht erst seit gestern und das Frauen bei gleicher Arbeit sehr häufig schlechter bezahlt werden ist auch kein Geheimnis mehr. Aber auch in den Städten sind die Löhne und Gehälter meist höher als auf dem Lande, und an dieser Stelle möchte ich ansetzen.

Warum ist das so? Warum verdient man in der Stadt mehr als auf dem Lande für die gleiche Arbeit? In meinem Artikel möchte ich in erster Linie auf Industriebetriebe eingehen, also keine kleineren Handwerksbetriebe.

Ich gehe mal diverse Argumente durch:

  • Auf dem Lande ist die Infrastruktur schlechter.

Stimmt das so? Meiner Meinung nach nicht. In den Städten ist vielleicht häufig die Anbindung besser, aber die Lieferanten nehmen dafür nicht mehr, wenn sie aufs Land fahren. Und die Kunden sind auch keine Nachbarn, denen man das Produkt mal eben über den Zaun werfen kann. Es ist somit egal, ob der Kunde seine Ware aus dem Dorf oder aus der Stadt geliefert bekommt. Dem Zulieferer von z.B. Stahlwaren zur Produktion ist es auch egal, wohin er liefert. Ob die Lieferung 100km zum Dorf oder in die Stadt gebracht wird ist letztendlich egal.

  • Auf dem Lande sind die Menschen schlechter ausgebildet.

Das ist nun garnicht der Fall. Eine gute oder schlechte Ausbildung hat etwas mit dem Lehrbetrieb zu tun, aber nicht mit dem Lehrort.

  • Hartnäckig auch: Auf dem Lande verdient man eben weniger

Ja, ein hartnäckiges Gerücht, aber warum denken die Menschen so? Normalerweise könnte auf dem Land viel mehr gezahlt werden, da die Kosten im Normalfall günstiger sind als in den Städten. Die Grundstückspreise sind niedriger, die Handwerker für diverse Bauarbeiten sind ja auf dem Lande auch billiger. Theoretisch müsste man auf dem Lande sogar mehr verdienen, da alles in den Städten viel teurer ist als auf dem Lande, also haben Betriebe auf dem Lande theoretisch auch mehr Gewinn bei gleichem Umsatz.

Denkt mal drüber nach….

Ich behaupte ja mal, das große Betriebe auf dem Land ein ganz guten Schnitt erzielen, aber trotzdem nicht bereit sind, dieses Plus an die jenigen zu verteilen, die dafür sorgen, dass es dem Betrieb gut geht.

Warum also diese Ungerechtigkeit in der Lohnpolitik? Hier könnt Ihr mir gerne Eure Kommentare da lassen. Ich freu mich drauf.

Firmenfitness

Ich habe bei einem Besuch etwas über das Thema Firmenfitness erzählt bekommen.

In meinen Augen klingt das echt genial. Man ist in diesem speziellen Fall z.B. bei Qualitrain angemeldet und hat die Möglichkeit bei allen angemeldeten Fitnesscentern zu trainieren. So habe ich das verstanden.

Da der Mensch ja inzwischen ein Bewegungsmuffel geworden ist, ist das ein guter Weg, um Übergewicht, Müdigkeit und Unfitness (tolles Wort 😀 ) in der Bevölkerung zu dezimieren. Ich würde mich freuen, in einem Betrieb zu sein, wo der Arbeitgeber so etwas fördert.

In der heutigen Zeit, wo alle nur noch inaktiv vor dem Bildschirm oder dem Handy sitzen und sich kaum noch bewegen ist das ein toller Ausgleich, der ja auch eine gewisse Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber ausübt, da er/sie auch einen Teil oder sogar alles bezahlt. Da ist es schon Motivation genug, dem Arbeitgeber zu zeigen, dass er/sie das nicht umsonst macht.

Ich glaube auch, dass die Bindung zum Betrieb und die Motivation gesteigert wird durch solche Dinge. Der Arbeitgeber macht sich somit Gedanken um die Gesundheit seiner Mitarbeiter und das spornt zu Höchstleistungen an.

Ich habe hier mal die Kommentare freigeschaltet und hoffe auf nicht zu viel Spam. Ich muss die Einträge erst frei schalten, was ich auch immer kurzfristig machen werde. Erzählt mir, ob Ihr Erfahrungen mit dem Thema Firmenfitness gemacht habt und was Ihr selber davon haltet.