Firmenfitness

Ich habe bei einem Besuch etwas über das Thema Firmenfitness erzählt bekommen.

In meinen Augen klingt das echt genial. Man ist in diesem speziellen Fall z.B. bei Qualitrain angemeldet und hat die Möglichkeit bei allen angemeldeten Fitnesscentern zu trainieren. So habe ich das verstanden.

Da der Mensch ja inzwischen ein Bewegungsmuffel geworden ist, ist das ein guter Weg, um Übergewicht, Müdigkeit und Unfitness (tolles Wort 😀 ) in der Bevölkerung zu dezimieren. Ich würde mich freuen, in einem Betrieb zu sein, wo der Arbeitgeber so etwas fördert.

In der heutigen Zeit, wo alle nur noch inaktiv vor dem Bildschirm oder dem Handy sitzen und sich kaum noch bewegen ist das ein toller Ausgleich, der ja auch eine gewisse Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber ausübt, da er/sie auch einen Teil oder sogar alles bezahlt. Da ist es schon Motivation genug, dem Arbeitgeber zu zeigen, dass er/sie das nicht umsonst macht.

Ich glaube auch, dass die Bindung zum Betrieb und die Motivation gesteigert wird durch solche Dinge. Der Arbeitgeber macht sich somit Gedanken um die Gesundheit seiner Mitarbeiter und das spornt zu Höchstleistungen an.

Ich habe hier mal die Kommentare freigeschaltet und hoffe auf nicht zu viel Spam. Ich muss die Einträge erst frei schalten, was ich auch immer kurzfristig machen werde. Erzählt mir, ob Ihr Erfahrungen mit dem Thema Firmenfitness gemacht habt und was Ihr selber davon haltet.

Ein Wochenende geht vorbei

Nun ist es wieder so weit, aufgrund von Wochenendarbeit nur ein kurzes Wochenende, aber den einzigen freien Tag gut genutzt.

Es war mal wieder an der Zeit, Rum- bzw. Calvadoskugeln zu machen. Wieder mal ganz lecker. Da ich nicht so der Fan von Schokostreuseln bin mache ich die immer mit gehackten Nüssen oder gehackten Pistazien.

Natürlich sind es nicht nur 3 Stück 😉 Haselnusskrokant (links oben), gehackte Mandeln (oben rechts) und gehackte Pistazien (unten rechts)

Aber vorweg natürlich erstmal die Hauptmahlzeit, den Nachtisch gab es später. Ich habe mir ein Rezept besorgt für eine angebliche KFC-Würze. Nun ja, da habe ich ja schon viele Rezepte gesehen und ausprobiert. Aber dieses Rezept war mal was exotisches mit Senfpulver und Ingwerpulver. OK, einfach mal ausprobieren.

Normalerweise soll man Buttermilch mit 2 Eiern mischen und das Hähnchenfleisch darin mindestens eine Stunde marinieren. Mangels Hähnchenfleisch habe ich einfach mal Schweinefilet genommen und mangels Buttermilch und wegen Lactoseintoleranz in der Familie nahm ich Mandelmilch, und da ich mich vertan habe, habe ich die Würzmischung bereits in die Marinade hinein gegeben, obwohl diese erst zur Panade kommt.

Zum Glück habe ich von Anfang an bereits 2 Portionen gemacht. Als nächsten Schritt wird nun die Gewürzmischung mit Mehl vermengt und als Panade für die eingeweichten Fleischstücke verwendet. Anschließend in der Friteuse bei 170°C ausbacken und was soll ich sagen? Die Ähnlichkeit ist verblüffend, aber beim nächsten mal verwende ich Chili anstelle von weißem Pfeffer, der Panade fehlte in meinen Augen etwas bumms.

Im großen und Ganzen war es sehr lecker und das Rezept mache ich wieder und dann mit Hähnchenfleisch und Buttermilch (Lactosefrei). Ich empfehle dazu Reis nach türkischer Art (ich nenne das einfach mal so).

Reis nach türkischer Art:

Es ist nicht wirklich türkisch, aber beim Türken meiner Wahl esse ich diese Art Reis sehr gerne, komme aber nur schwer an die Originalzutaten heran, so habe ich mir ein Rezept überlegt, welches genauso schmeckt mit Kritharaki (Nudeln) und einfachem Risotto-Reis.

75 Gramm Risotto werden in einer Schale gegeben, und mit sehr versalzenem Wasser bedeckt (Sieb bereit halten). Zwei EL voll Nudeln werden in einer WOK-Pfanne in Margarine oder Butter (schmeckt am Besten, bloß kein Öl nehmen) angeschwitzt bis sie leicht angebräunt sind. Jetzt den Risotto in das Sieb geben und gut abspülen. Anschließend komplett in die Pfanne geben, ganz kurz mit anrösten und etwas Wasser zugeben. Einen halben TL Salz zugeben und immer darauf achten, das Wasser in der Pfanne ist, aber nicht zu viel. Der Reis dauert zwischen 20 und 25 Minuten, einfach zwischendurch probieren, ob die Bissfestigkeit in Ordnung ist. Das Wasser auf sehr geringer Stufe verkochen lassen. Die Reismenge reicht für 2-3 Personen als Beilage und benötigt vom Geschmack her auch keine Sauce. Aber das kann jeder für sich selber entscheiden.

Ein leckeres Vollkornbrot

Für das Abendessen noch ein leckeres Vollkornbrot (Weizen und Dinkel) mit Tomate und Zwiebel, ein Traum.

Sehr gehaltvoll mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Leinsamen

Das ist ein ganz einfach zu erstellendes Vollkornbrot, das Ihr unbedingt mal mit Kindern machen solltet, weil es eben so einfach ist.

500ml Wasser in eine Schüssel geben, einen Hefewürfel reinbröseln und mit der Gabel verrühren, anschließend 500g Vollkornmehl (Weizen, Roggen, Dinkel, etc.) dazu geben, 1 1/2 TL Salz und 5 EL Balsamico-Essig oder Brottrunk dazu geben. Mit dem Handmixer gut verrühren (Knethaken). Jetzt zu gleichen Teilen (je 50g) Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Leinsamen, sowie 2 EL Chiasamen dazugeben und wieder mit den Knethaken verrühren.

Im aktuellen Brot habe ich noch ein paar getrocknete Tomaten klein geschnitten und mit Röstzwiebeln dazu gefügt und wieder verrührt.

Das Brot in zwei 20cm Brotbackformen geben und evtl noch mit Sesam bestreuen. Theoretisch muss das Brot nicht gehen, ich lasse es aber ca. 1/2 Stunde abgedeckt stehen, meistens geht der Teig dann etwas hoch. In den mit 180°C vorgeheizten Ofen schieben und 70 Minuten backen. Das Brot sofort aus den Formen nehmen und zum abkühlen auf ein Gitter stellen. Übrigens, die erste noch heiße Scheibe mit gesalzener Butter schmeckt noch am besten.

Demnächst gebe ich Euch noch ein Rezept für ein Low-Carb-Eiweißbrot mit auf dem Weg.

In einer Welt, in der man nur noch lebt…

Getreu nach einem Lied der Toten Hosen:“In einer Welt, in der man nur noch lebt, damit man täglich robotten geht.“ stell ich mir immer wieder die Frage, ob unser Leben auf dieser Welt sich nur noch um Arbeit dreht? Diese Textstelle stammt von dem Lied: Hier kommt Alex von dem Album: Ein kleines Bisschen Horrorshow.

Die Texte auf diesem und auf allen anderen Alben der Toten Hosen haben immer etwas wahres an sich. Ich möchte aber in diesem Fall auf das Thema Arbeit eingehen.

Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die während der Arbeit volle Konzentration auf die zu erledigenden Dinge einsetzen. So schaffe ich in den 8 Stunden pro Tag mindestens 100% manchmal sogar mehr, wenn mein E-Lan-Empfang auf höchster Stufe steht. Natürlich habe auch ich mal schlechte Tage, aber wer hat das nicht? Als CNC-Fräser und Programmierer ist es manchmal so, das man mehrere Maschinen am laufen hat und somit noch viel mehr als 100%, 110% oder 130% leisten kann. Wenn ich 3 Maschinen mit Laufzeit bediene ist es aber trotzdem nicht so, dass man 300% leistet, da die Laufzeiten wohl eher nicht so passen, das nicht doch mal eine Maschine für einen Moment steht. Wenn ich einfach mal sage, jede Maschine läuft zu 75%, so sind wir bei insgesamt 225%, was schon eine hohe Leistung darstellt.

Aber selbst hier gibt es Genossen, die von 8 anwesenden Stunden 3 Stunden effektiv arbeiten, aber auf ihrem Stundenzettel nur 4 Stunden aufschreiben. Wenn diese Leute dann Überstunden machen, werden sie bei den Vorgesetzten hoch angesehen, was ich sehr bedenklich finde. Leider sehen die meisten Vorgesetzten nur die Mehrleistung in Form von Mehrarbeit nach der regulären Zeit oder am Wochenende.

Wer aber seine 8 Stunden Zeit nutzt und in dieser Zeit seine Arbeit schafft, wird komisch angesehen, wenn er/sie pünktlich nach Hause geht mit einem Gefühl, was geschafft zu haben.

Respekt und Macht
Respekt hat nichts mit Macht zu tun.

Ich plädiere an die Arbeitgeber, mal etwas genauer zu schauen und mehr Respekt vor den Mitarbeitern zu zeigen. Das Wichtigste sollte nicht die Arbeit sein oder andere reich zu machen sondern die eigene Familie. Geld kommt, Geld geht, aber die Zeit kennt nur eine Richtung.

Geld und Zeit
Zeit kennt nur eine Richtung…

Es gibt viele Ansätze, die Zeit die man hat besser zu gestalten als mit Arbeit. Was wäre z.B. wenn man nicht 40 Stunden pro Woche arbeitet sondern nur 30? Ich stelle mir das so vor: Die fehlenden 10 Stunden könnte man unter Arbeitslosen verteilen oder die jenigen, die dank Maßnahmen nur aus der Statistik gefallen sind. Wenn also alle nur 30 Stunden arbeiten, haben sie mehr Zeit, das verdiente Geld auszugeben, was das Bruttosozialprodukt steigen lässt. Überheblich gesagt, wenn es also keine Arbeitslosen mehr gibt und somit auch kein ALG I oder II bezahlt werden muss, kann dieses Geld in Fortbildung gesteckt werden und die Steuern könnten gesenkt werden, da man ja nicht mehr so viel Geld als Staat ausgeben muss.

Ein weiterer Ansatz ist das bedingungslose Grundeinkommen, welches laut mein-grundeinkommen.de billiger für den Staat wäre als Arbeitslosengeld und andere Sozialleistungen.

Es gibt also genug Ideen, das Leben lebenswert zu machen und seine Freizeit frei zu gestalten.

Musik und ihre Berechtigung

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele Leute ihre Musik als das Non-Plus-Ultra ansehen. Jeder meint, die Musik des anderen ist unerträglich, nur seine/ihre Musik hört sich gut an.

Dabei hat so ziemlich jede Art von Musik Ihre Berechtigung und auch irgendwo ein gewisses Flair.

Ich selber z.B. höre sehr gerne Depeche mode, die ich schon seit den 80er Jahren zu meinen Favoriten zähle. Auf der anderen Seite höre ich aber auch Heavymetal und Punk. Hier möchte ich folgende mehr oder weniger bekannte Gruppen nennen:

Heavymetal: Metallica, ACDC, System of a down, Slayer oder Linkin Park.

Punk: Ramones, Die Toten Hosen, Die Ärzte oder aus den 80ern A + P, The Exploited

Für mich neu gefunden habe ich die Band Babymetal, was eine gelungene Mischung aus Metal und K-Pop ist, es ist absolut hörenswert.

Ich muss mich outen und sagen, dass ich auch solche Lieder wie „Die immer lacht“ absolut genial finde und auch ab und zu höre.

Bei Stillen Momenten höre ich dann gerne was esoterisches, wo ich persönlich Enya oder Mike Oldfield zu zähle.

Aber auch Reggae oder Jazz kann ich ab und zu mal hören, hier zu nennen natürlich solche Größen wie Bob Marley oder UB40, Ray Charles oder Miles Davis.

Ich bin der Meinung, das jede Stilrichtung ihre Berechtigung hat, was nicht heißt, dass ich jedes Lied höre oder jede Gruppe/jeden Sänger/in mag, aber ich finde, es wäre vermessen, zu behaupten, es gebe nur eine wahre Musikrichtung. Durch die Vielfalt an Musik sollte es in dieser Richtung zumindest nicht langweilig werden.

Also wenn Euer Kollege, Freund/in oder was auch immer Musik hört, die nicht nach Eurem Geschmack ist, denkt an meine Worte. Wenn jeder mit seinem Musikgeschmack glücklich ist, können alle glücklich sein. Ein bisschen Respekt bei der Lautstärke und alle sind zufrieden.

Ich genieße jetzt bei einer Tasse Kaffee die Musik, die mir gerade in den Kopf kommt. Im Zweifel ein bisschen Mainstraem im Radio 😉