Guter Lohn für Alle

Schau auch mal auf empfohlen.de

Mein Kollege hat mir mal einen Denkanstoß verpasst, den ich hier mal näher erläutern möchte.

Das Löhne ungerecht verteilt werden wissen wir ja nicht erst seit gestern und das Frauen bei gleicher Arbeit sehr häufig schlechter bezahlt werden ist auch kein Geheimnis mehr. Aber auch in den Städten sind die Löhne und Gehälter meist höher als auf dem Lande, und an dieser Stelle möchte ich ansetzen.

Warum ist das so? Warum verdient man in der Stadt mehr als auf dem Lande für die gleiche Arbeit? In meinem Artikel möchte ich in erster Linie auf Industriebetriebe eingehen, also keine kleineren Handwerksbetriebe.

Ich gehe mal diverse Argumente durch:

  • Auf dem Lande ist die Infrastruktur schlechter.

Stimmt das so? Meiner Meinung nach nicht. In den Städten ist vielleicht häugig die Anbindung besser, aber die Lieferanten nehmen dafür nicht mehr, wenn sie aufs Land fahren. Und die Kunden sind auch keine Nachbarn, denen man das Produkt mal eben über den Zaun werfen kann. Es ist somit egal, ob der Kunde seine Ware aus dem Dorf oder aus der Stadt geliefert bekommt. Dem Zulieferer von z.B. Stahlwaren zur Produktion ist es auch egal, wohin er liefert. Ob die Lieferung 100km zum Dorf oder in die Stadt gebracht wird ist letztendlich egal.

  • Auf dem Lande sind die Menschen schlechter ausgebildet.

Das ist nun garnicht der Fall. Eine gute oder schlechte Ausbildung hat etwas mit dem Lehrbetrieb zu tun, aber nicht mit dem Lehrort.

  • Hartnäckig auch: Auf dem Lande verdient man eben weniger

Ja, ein hartnäckiges Gerücht, aber warum denken die Menschen so? Normalerweise könnte auf dem Land viel mehr gezahlt werden, da die Kosten im Normalfall günstiger sind als in den Städten. Die Grundstückspreise sind niedriger, die Handwerker für diverse Bauarbeiten sind ja auf dem Lande auch billiger. Theoretisch müsste man auf dem Lande sogar mehr verdienen, da alles in den Städten viel teurer ist als auf dem Lande, also haben Betriebe auf dem Lande theoretisch auch mehr Gewinn bei gleichem Umsatz.

Denkt mal drüber nach….

Ich behaupte ja mal, das große Betriebe auf dem Land ein ganz guten Schnitt erzielen, aber trotzdem nicht bereit sind, dieses Plus an die jenigen zu verteilen, die dafür sorgen, dass es dem Betrieb gut geht.

Warum also diese Ungerechtigkeit in der Lohnpolitik? Hier könnt Ihr mir gerne Eure Kommentare da lassen. Ich freu mich drauf.

Reinigung des Stabmixers

Kennt Ihr das Problem, einen Stabmixer richtig zu reinigen? Von „Nicht ganz sauber“ bis „Fingerverletzung“ kann da so einiges passieren.

Ich möchte Euch hier mal auf dem Weg geben, wie ich das handhabe:

Eine leckere Gemüsesuppe püriert, Njam njam

Ich nehme mir ein Litermaß und fülle es ca. 4-5 cm mit klarem Wasser, dann mixe ich das Wasser einmal gründlich durch und das Pürierte ist schon mal im Wasser und nicht mehr am Mixer.

Einmal püriertes Wasser

Sauber ist das natürlich noch nicht. Also mache ich neues, heißes Wasser hinein und einen Spritzer Spülmittel. Nochmal ordentlich durchmixen.

Einmal Spülmittel pürieren

Anschließend entweder normal abspülen oder kurz noch einmal klares Wasser pürieren.

Und nochmal klares Wasser pürieren

Den Mixer beim Reinigen auf höchste Stufe stellen, damit auch eine effektive Reinigungswirkung erzielt wird.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen

Mit einem Schwamm, einem Schwammtuch oder der Bürste bekommt Ihr nicht jede Ecke sauber, aber so funktioniert es einwandfrei. Aber unbedingt gleich nach dem pürieren reinigen, nicht erst eintrocknen lassen, sonst wird es auch so schwierig, eine gute Reinigungswirkung zu erzielen. Viel Spaß beim ausprobieren.

Demnächst gebe ich Euch mal das Rezept für die Gemüsesuppe. Wenn Ihr das Euren kindern als harmlose Kartoffelsuppe verkauft, dann wird diese sogar gegessen ohne zu murren.

Weitere Sprüche

Heute mal wieder ein paar Sprüche.

Kennt Ihr das? Keine Sau kümmert sich um Euch, seid Ihr aber alleine da, werdet Ihr auf einmal sehr wichtig. Siehe auch: Pinterest
So viel zum Thema: Meinungsfreiheit
Wer auf den einen wie ein Pessimist wirkt, kann aber schlicht und einfach auch nur ein Realist sein, der die Dinge so sieht, wie sie tatsächlich sind.

Firmenfitness

Ich habe bei einem Besuch etwas über das Thema Firmenfitness erzählt bekommen.

In meinen Augen klingt das echt genial. Man ist in diesem speziellen Fall z.B. bei Qualitrain angemeldet und hat die Möglichkeit bei allen angemeldeten Fitnesscentern zu trainieren. So habe ich das verstanden.

Da der Mensch ja inzwischen ein Bewegungsmuffel geworden ist, ist das ein guter Weg, um Übergewicht, Müdigkeit und Unfitness (tolles Wort 😀 ) in der Bevölkerung zu dezimieren. Ich würde mich freuen, in einem Betrieb zu sein, wo der Arbeitgeber so etwas fördert.

In der heutigen Zeit, wo alle nur noch inaktiv vor dem Bildschirm oder dem Handy sitzen und sich kaum noch bewegen ist das ein toller Ausgleich, der ja auch eine gewisse Verpflichtung gegenüber dem Arbeitgeber ausübt, da er/sie auch einen Teil oder sogar alles bezahlt. Da ist es schon Motivation genug, dem Arbeitgeber zu zeigen, dass er/sie das nicht umsonst macht.

Ich glaube auch, dass die Bindung zum Betrieb und die Motivation gesteigert wird durch solche Dinge. Der Arbeitgeber macht sich somit Gedanken um die Gesundheit seiner Mitarbeiter und das spornt zu Höchstleistungen an.

Ich habe hier mal die Kommentare freigeschaltet und hoffe auf nicht zu viel Spam. Ich muss die Einträge erst frei schalten, was ich auch immer kurzfristig machen werde. Erzählt mir, ob Ihr Erfahrungen mit dem Thema Firmenfitness gemacht habt und was Ihr selber davon haltet.

Ein Wochenende geht vorbei

Nun ist es wieder so weit, aufgrund von Wochenendarbeit nur ein kurzes Wochenende, aber den einzigen freien Tag gut genutzt.

Es war mal wieder an der Zeit, Rum- bzw. Calvadoskugeln zu machen. Wieder mal ganz lecker. Da ich nicht so der Fan von Schokostreuseln bin mache ich die immer mit gehackten Nüssen oder gehackten Pistazien.

Natürlich sind es nicht nur 3 Stück 😉 Haselnusskrokant (links oben), gehackte Mandeln (oben rechts) und gehackte Pistazien (unten rechts)

Aber vorweg natürlich erstmal die Hauptmahlzeit, den Nachtisch gab es später. Ich habe mir ein Rezept besorgt für eine angebliche KFC-Würze. Nun ja, da habe ich ja schon viele Rezepte gesehen und ausprobiert. Aber dieses Rezept war mal was exotisches mit Senfpulver und Ingwerpulver. OK, einfach mal ausprobieren.

Normalerweise soll man Buttermilch mit 2 Eiern mischen und das Hähnchenfleisch darin mindestens eine Stunde marinieren. Mangels Hähnchenfleisch habe ich einfach mal Schweinefilet genommen und mangels Buttermilch und wegen Lactoseintoleranz in der Familie nahm ich Mandelmilch, und da ich mich vertan habe, habe ich die Würzmischung bereits in die Marinade hinein gegeben, obwohl diese erst zur Panade kommt.

Zum Glück habe ich von Anfang an bereits 2 Portionen gemacht. Als nächsten Schritt wird nun die Gewürzmischung mit Mehl vermengt und als Panade für die eingeweichten Fleischstücke verwendet. Anschließend in der Friteuse bei 170°C ausbacken und was soll ich sagen? Die Ähnlichkeit ist verblüffend, aber beim nächsten mal verwende ich Chili anstelle von weißem Pfeffer, der Panade fehlte in meinen Augen etwas bumms.

Im großen und Ganzen war es sehr lecker und das Rezept mache ich wieder und dann mit Hähnchenfleisch und Buttermilch (Lactosefrei). Ich empfehle dazu Reis nach türkischer Art (ich nenne das einfach mal so).

Reis nach türkischer Art:

Es ist nicht wirklich türkisch, aber beim Türken meiner Wahl esse ich diese Art Reis sehr gerne, komme aber nur schwer an die Originalzutaten heran, so habe ich mir ein Rezept überlegt, welches genauso schmeckt mit Kritharaki (Nudeln) und einfachem Risotto-Reis.

75 Gramm Risotto werden in einer Schale gegeben, und mit sehr versalzenem Wasser bedeckt (Sieb bereit halten). Zwei EL voll Nudeln werden in einer WOK-Pfanne in Margarine oder Butter (schmeckt am Besten, bloß kein Öl nehmen) angeschwitzt bis sie leicht angebräunt sind. Jetzt den Risotto in das Sieb geben und gut abspülen. Anschließend komplett in die Pfanne geben, ganz kurz mit anrösten und etwas Wasser zugeben. Einen halben TL Salz zugeben und immer darauf achten, das Wasser in der Pfanne ist, aber nicht zu viel. Der Reis dauert zwischen 20 und 25 Minuten, einfach zwischendurch probieren, ob die Bissfestigkeit in Ordnung ist. Das Wasser auf sehr geringer Stufe verkochen lassen. Die Reismenge reicht für 2-3 Personen als Beilage und benötigt vom Geschmack her auch keine Sauce. Aber das kann jeder für sich selber entscheiden.

Ein leckeres Vollkornbrot

Für das Abendessen noch ein leckeres Vollkornbrot (Weizen und Dinkel) mit Tomate und Zwiebel, ein Traum.

Sehr gehaltvoll mit Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen und Leinsamen

Das ist ein ganz einfach zu erstellendes Vollkornbrot, das Ihr unbedingt mal mit Kindern machen solltet, weil es eben so einfach ist.

500ml Wasser in eine Schüssel geben, einen Hefewürfel reinbröseln und mit der Gabel verrühren, anschließend 500g Vollkornmehl (Weizen, Roggen, Dinkel, etc.) dazu geben, 1 1/2 TL Salz und 5 EL Balsamico-Essig oder Brottrunk dazu geben. Mit dem Handmixer gut verrühren (Knethaken). Jetzt zu gleichen Teilen (je 50g) Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Leinsamen, sowie 2 EL Chiasamen dazugeben und wieder mit den Knethaken verrühren.

Im aktuellen Brot habe ich noch ein paar getrocknete Tomaten klein geschnitten und mit Röstzwiebeln dazu gefügt und wieder verrührt.

Das Brot in zwei 20cm Brotbackformen geben und evtl noch mit Sesam bestreuen. Theoretisch muss das Brot nicht gehen, ich lasse es aber ca. 1/2 Stunde abgedeckt stehen, meistens geht der Teig dann etwas hoch. In den mit 180°C vorgeheizten Ofen schieben und 70 Minuten backen. Das Brot sofort aus den Formen nehmen und zum abkühlen auf ein Gitter stellen. Übrigens, die erste noch heiße Scheibe mit gesalzener Butter schmeckt noch am besten.

Demnächst gebe ich Euch noch ein Rezept für ein Low-Carb-Eiweißbrot mit auf dem Weg.